Gesund schlafen!

HEALTH

Tipps für einen erholsamen Schlaf.

Tipps-für-einen-erholsamen-Schlaf

Etwa ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Schlaf. Erst wenn wir Probleme beim Ein- oder Durchschlafen haben, wissen wir diesen zu schätzen. Lasse es nicht soweit kommen. Der Schlaf ist gewiss keine Zeitverschwendung oder nur was für faule Leute- in anderen Ländern ist sogar das Mittagsschläfchen Sitte.
Stell Dir den Schlaf & die Erholung in den Mittelpunkt Deines Lebens. Nimm Dir Zeit für Deinen Schlaf und bereite Dich jeden Abend mit einem Ritual darauf vor. Gönn dir die Auszeit – mindestens 6 Stunden, maximal 9 Stunden täglich. Du wirst feststellen, dass Du hinterher viel entspannter und konzentrierter bist.
Schlaf ist wichtig – für unseren Körper und unserem Geist.

Die wichtigsten Schlaftipps in Kürze…

1. Entspannende Musik
Besonders gut geeignet sind ruhige, sanfte Stücke. Spezielle Entspannungsmusik gibt es im Musikfachhandel.
2. Ein heißes Bad wirkt entspannend
Vor allem, wenn es mit einem Badeöl oder -salz angereichert ist, das einschlaffördernde Substanzen enthält.
3. Eine Tasse Kräutertee
Eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen getrunken. Besonders gut geeignet sind Kräuter wie: Melisse, Baldrianwurzeln, Hopfen.
4. Nie mit vollem Magen ins Bett gehen
Wenn der Körper mit der Verdauung beschäftigt ist, ist er nicht auf schlafen eingestellt. Sie schlafen unruhig und wachen nachts leichter auf. Die letzte Mahlzeit sollte mindestens 3 Stunden vor dem Schlafengehen eingenommen werden.
5. Tun Sie im Bett nichts anderes als schlafen
Wer im Bett liest, fernsieht oder gar Probleme wälzt, darf sich nicht wundern, wenn er nicht einschlafen kann. Der Körper lernt dann das Bett auch mit anderen Tätigkeiten als schlafen in Verbindung zu bringen. Die fatale Folge: der Körper ist auf Aktivität eingestellt. Eine Tätigkeit bildet die Ausnahme: Sex ! Denn körperliche und seelische Entspannung steigern anschließend das Einschlafen.
6. Erst zu Bett, wenn Sie wirklich müde sind
Der Körper zeigt durch Müdigkeit sein Schlafbedürfnis. Mit anderen Worten: Ihr Körper holt sich den Schlaf, wenn er ihn braucht. Warum also ins Bett, wenn Sie gar nicht müde sind? Hören Sie auf Ihren Körper und nicht auf Ihre Uhr.
7. Machen Sie aus dem Schlafengehen ein Ritual
Gewöhnen Sie sich an, vor dem Schlafengehen immer den gleichen Beschäftigungen nachzugehen. Tun Sie Dinge, die Ihnen Freude machen, z.B. Lesen, Tagebuch schreiben, spazieren gehen usw.
8. Legen Sie sich einen Apfel neben das Bett
Ein uraltes Hausmittel. Der Duft eines frischen Apfels fördert die Entspannung.
9. Stehen Sie jeden Morgen zur gleichen Zeit auf
Sie werden sehen, Ihr Körper gewöhnt sich schnell daran. Wenn Ihre innere Uhr weiß, wann es Zeit zum Aufstehen ist, werden Sie mit der Zeit auch abends rechtzeitig die nötige Bettschwere bekommen. Wie gesagt: der Körper holt sich den Schlaf, den er braucht.
10. Milch mit Honig
Trinken Sie vor dem Zubettgehen ein Glas heiße Milch mit einem Löffel Honig. Das beruhigt.
11. Machen Sie einen Gute-Nacht-Spaziergang
Viele Menschen können besser schlafen, nachdem Sie sich am Abend noch ein wenig die Beine vertreten haben.
12. Aromaöle
Düfte haben einen großen Einfluss auf unsere Stimmung. Im Fachhandel gibt es eine große Auswahl an geeigneten Duftölen. Über einer Kerze erwärmt, verströmen sie einen beruhigenden und entspannenden Duft.
13. Kühle Farben entspannen
Achten Sie darauf, dass in Ihrem Schlafzimmer kühle Farben wie Blau- und Grüntöne – dominieren.
Achtung zu warme Farben regen eher an.
14. Sorgen Sie für ausreichende Luftfeuchtigkeit
Trockene Raumluft kann sich ungünstig auf den Schlaf auswirken. Deshalb ( 45-65 Prozent relative Luftfeuchtigkeit)
15. Trinken Sie ein Glas Wein vor dem Zubettgehen
Alkohol in kleinen Mengen (max. 0,21 Wein oder 1 Glass Bier!) wirkt sich günstig auf den Schlaf aus. Aber Vorsicht: zuviel Alkohol verschlechtert die Schlafqualität!
16. Keine Pflanzen im Schlafzimmer
Topfpflanzen, aber auch Schnittblumen, produzieren zwar bei Tageslicht Sauerstoff, den wir alle zum Atmen brauchen, bei Dunkelheit jedoch stellen sie die Sauerstoffproduktion ein und verströmen statt dessen ungesundes Kohlendioxid.
17. Erlernen Sie Entspannungsverfahren
Es gibt heute viele unterschiedliche Methoden, wie man lernen kann, sich zu entspannen. Unser Tipp: Wenden Sie sich an Ihre Krankenkasse oder Präventologen in Ihrer Nähe. Fast alle bieten solche Kurse an.
18. Eine Massage kann herrlich entspannend sein
Es kommt gar nicht darauf an, dass sie orthopädische Fachkenntnis besitzen. Die Hauptsache ist, dass Sie sich wohlfühlen dabei. Diese Methode hat nur einen Haken: Sie brauchen einen Partner.
19. Denken Sie positiv
Wenn Sie die Hektik des Tages nicht zur Ruhe kommen lässt, versuchen Sie, an etwas Angenehmes, Schönes und Ruhiges zu denken. Das kann eine schattige Waldlichtung an einem Sommermorgen sein, ein gemütlich loderndes Kaminfeuer, ein Korb junger spielender Kätzchen. Auch der Gedanke an ein schlafendes Baby kann helfen.
20. Schäfchen zählen
Dieser Tipp ist durchaus ernst gemeint. Dabei ist es natürlich nicht wichtig ob Sie Schäfchen, Kühe, Rehe oder Autos zählen. Wichtig: die Monotonie einer sich immer wieder gleichförmig wiederholenden Bewegung lenkt die Gedanken ab. Der Geist kann entspannen und findet so Ruhe.
21. Angenehme Raumtemperatur
Im Winter kann ein Schlafraum durchaus etwas beheizt werden. Sorgen Sie für eine Raumtemperatur nicht unter 16°-18°. Zu kühle Räume neigen zu Schimmelbildung, da die Feuchtigkeit die der Körper nachts ausscheidet nicht abtrocknen kann.
22. Richtiges Lüften
Richtiges Lüften heißt nicht Tag und Nacht die Fenster gekippt zu halten: Besseres Lüften ist das sogenannte Stoßlüften. Hier wir empfohlen abends vor dem Zubettgehen und morgens nach dem Aufstehen das Fester für circa 15 Minuten ganz zu öffnen. Bei dieser Methode findet ein richtiger Frischluftaustausch im Raum statt.

ja dann guet Nacht…

Autor: Markus Kamps, Schlafbotschafter.

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